Wer gehört ins Schlaflabor?

Ist der natürliche Rhythmus von Schlaf und Wachen dauerhaft gestört, schreiten Krankheiten voran. Viele davon lassen sich erkennen und therapieren.

Schlaf- & Sauerstoffmangel: Welche Krankheiten können ausgelöst werden?

  • Herz,- Kreislauferkrankungen bzw. Herzinfarkt
  • Gehirnschlag
  • Bluthochdruck
  • Organische Schäden
  • Schwächung des Immunsystems
    somit höhere Anfälligkeit für das Risiko einer Krebserkrankung)
  • Restless Legs
  • Tinnitus
  • Depressionen und Burn-Out-Syndrom

Wann sollte eine Untersuchung im Schlaflabor erfolgen?

  • Bei Schnarchen oder nächtlichen Atemaussetzern
  • Bei Tagesmüdigkeit trotz ausreichender Schlafdauer
  • Bei Stress in Beruf und Alltag
  • Bei starkem Übergewicht (Adipositas)
  • Wenn Sie unter Bluthochdruck oder Herzbeschwerden leiden
  • Wenn Sie wenig Luft durch die Nase bekommen
  • Wenn Sie beim Einschlafen Beinzuckungen haben (Restless Legs)

Volksgeißel Schlaflosigkeit

30 Prozent der Bevölkerung leiden an Schlafstörungen – 10 Prozent davon sind dringend medizinisch behandlungsbedürftig. Die Schlafmedizin unterscheidet über 80 verschiedene Schlafstörungen. Werden diese nicht erkannt und behandelt, kann es zu gravierenden Krankheiten kommen: Herz-, Kreislaufstörungen, organische Schäden und eine Schwächung des Immunsystems bleiben nicht aus.

Schnarchen macht krank

Es ist das erste Anzeichen, dass der Schlaf ungesund ist. Schnarcher leiden an einem Verschluss der oberen Atemwege und meist damit verbunden, nächtlichem Atemstillstand; der Körper und das Gehirn werden mit zu wenig Sauerstoff versorgt, gleichzeitig schnellen Blutdruck und Puls in die Höhe. Das Gehirn sendet ein Notsignal, das vor dem Ersticken rettet – lautstark als Schnarchen zu hören. Damit ist unser Körper allen Gefahren ausgesetzt, welche bei Sauerstoffmangel entstehen. Jeder Zehnte leidet unter der so genannten Schlafapnoe.